Jugendblasorchester Meitingen e.V.Motto:Musik macht Spaß


Auftrag bearbeitet: Bereit für UPS

Rainer Guttroff - 15. November 2011, 17:30 Uhr

Ein UPS Versandaufkleber wurde erstellt. Sobald die Sendung in unserer Niederlassung eingetroffen ist, wird der Sendungsverfolgungs-Status - inklusive des geplanten Zustelldatums -aktualisiert.



Freizeitwochenende 2010

- 31. August 2011, 03:57 Uhr

Nach langem hin und her, was in den Koffer musste und was nicht , ging es wie jedes Jahr auf dem SGL-Parkplatz los .Das Probenwochenende in Dinkelscherben stand an. Auf nach Dinkelscherben ging‘s am 5. Februar um 16:00 Uhr, Ankunft dann fast haargenau 45 Minuten später. Nachdem uns Simone im Bus bereits „vorgewarnt“ hatte, dass nun eine mehr oder weniger kurze (wir entschieden uns dann doch lieber für die längere Variante) Einführung kommen sollte, die wir auch brav über uns ergehen ließen, hieß es erst einmal Betten überziehen. Doch bevor wir dies machen „durften“, überraschte Simone uns (Schreiber) auch noch mit dem Abwaschdienst. Na ja, egal, im Prinzip hat das Abwaschen dann aber Spaß gemacht und ging schnell vorüber. Gleich danach hatten wir Gesamtprobe, in der wir neue Lieder ausprobierten. Towards a new horizon (= Auf zu einem neuen Horizont), hieß es somit also nicht nur in dem Lied, dass wir probten. Nach dem Üben war noch lange keine Ruhe. Viele gingen baden, spielten Tischtennis oder Brettspiele. Oder man machte so wie wir (Schreiber) brav Hausaufgabe und ließ sich dann von gewissen Leuten Plakatvorschläge geben, die man im Prinzip überhaupt nicht blickte. Aber egal, der erste Tag des Probenwochenendes ging zu Ende.

Nach der Probe ließen wir uns dann zu Kaffee und Kuchen nieder, um gleich darauf schon wieder zu üben. Gesamtprobe in der Turnhalle. Da wir nun einen supercoolen Gong hatten (ich mag auch mal drauf hauen), konnten wir auch die Lieder für unser nächstes Konzert üben (es wäre aber auch ohne Gong gegangen) . Gefühlte 10 Stunden später  hatten dann auch wir frei. Während wir schön brav probten, hatten die Kleinen frei und hatten viel Spaß bei einer Rallye durch den Wald, bei der sie viele Fragen beantworten mussten. Da aber keiner von ihnen in Dinkelscherben und Umgebung zu Hause ist, verliefen sich voll viele.

Nach der Probe und der Rallye spielten die einen wieder Tischtennis oder was weiß ich auch immer. Auf alle Fälle spielten wir (Schreiber) gegen Ulli Mühle. Da wir aber nach Frauentaktik spielten (mit Gefühl, aber ohne Plan und Logik) verloren wir jedesmal, bis auf einmal, wobei uns erstens das halbe JBO half und zweitens glaubten wir immer noch, dass uns der Ulli gewinnen ließ. Aber Wurst. „Äh, Hähnchen“ meinen wir. Denn das gab es nämlich zum Abendessen.

Danach reisten die meisten Ein-Tages-Gäste ab. Und auch der zweite Tag ging langsam zu Ende. Aber halt nur langsam. Während die Nachwuchsbläser bei
einem Spieleabend in der Turnhalle viel Spaß hatten, machten wir (Schreiber) wieder brav unsere Hausaufgabe, diesmal Mathe. Dabei halfen uns viele, da
es echt kompliziert war und zu einigen Diskussionen (auch lautstark, aber nicht so schlimm), vor allem zwischen unseren Mathegenies Sara und Benni, führte.
Aber wer kann sich schon nach drei Proben à 2-3 Stunden lange konzentrieren? Um 22 Uhr? Aber auch das schafften wir.

Die Anderen, die nicht mit unseren Hausaufgaben beschäftigt waren, spielten Brett- oder Kartenspiele, Tischtennis oder hörten dem Schorsch beim Klavier spielen zu. Oder man ging schwimmen und hatte dort seinen Spaß. Um 00:00 Uhr spielten dann noch
ein paar JBOler gegen die DLRGler (Rettungsschwimmer), die auch das Wochenende in Dinkelscherben verbrachten. Und wer gewann? Das JBO! ! ! Super! ! ! Aber nun  Abmarsch ins Bett.

. . . 06:00 Uhr. Aufstehen, hieß es nun schon für manche. Warum? Weil einige am Samstag, nach dem Basketballspiel, keinen Bock mehr auf duschen gehabt hatten und dies nun in der Früh erledigen mussten. Aber egal, es war nur a****kalt und die meisten hatten nur vier Stunden geschlafen. Na ja, nach einer wie gesagt kalten Dusche, freuten sich alle schon auf das Frühstück. Nach dem Essen wurde die nächste Probe angekündigt. Super 15 Minuten Freizeit. Bei der Probe übten wir wieder die Konzertstücke. Die Probe ging an allen recht schnell vorüber, da alle saumüde waren. Nachdem wir das Proben hinter uns hatten, mussten alle mit anpacken, um das Schullandheim wieder von rumstehenden Flaschen und anderem Müll zu befreien. Dies nahmen irgendwie nicht alle ernst, da viele wieder Tischtennis oder Kartenspiele spielten. Außerdem waren einige recht kaputt von dem wenigen Schlaf und genervt.

Auch wir (Schreiber) hatten keine Lust und spielten wieder Mühle, diesmal gegen Benni. Da Ulli uns half, hofften wir eigentlich zu gewinnen, aber Ulli machte uns unsere Hoffnung zunichte, indem er uns sagte, dass wir bereits vor 5 Zügen verloren hätten. Aber da Benni mal kurz verhindert war und Ria für ihn übernahm, wendete sich das Blatt für uns plötzlich zum Guten und wir gewannen (Mei, was für ein Dusel) . Danach gab es dann auch schon das übliche Abschiedsmittagessen: Schnitzel wie Sand am Meer. Nach dem Essen holten wir unsere Koffer und gingen zum Bus. Alle happy, da es endlich eine Aussicht auf Ruhe und Gemütlichkeit gab. In Meitingen warteten dann schon unsere Eltern auf uns. Zum Glück.

Aber alles in allem, obwohl die meisten zum Ende recht müde und fertig waren, glaube ich, haben wir schon viel dazu gelernt und hatten wieder einmal mächtig viel Spaß.